Ideen des Jahres auf dem Summer Event prämiert

Der Innovation Award blickt bei Convista und Faktor Zehn auf eine langjährige Tradition zurück. Jedes Jahr haben Kollegen und Kolleginnen die Chance ihre Ideen einzureichen. Eine Jury bewertet daraufhin die verschiedenen Ideen und die besten drei Vorschläge werden dann nochmal auf dem jährlich stattfindenden Summer Event gepitcht. Daraufhin entscheiden alle anwesenden Mitarbeiter per Online-Voting, welche Innovation gewinnt.

Dieses Jahr ging der Innovation-Award an Thomas Wruß, Shashank und Vasyl

„Evendemy“, eine soziale Plattform für Events und Wissensvermittlung, hat den ersten Platz bei unserem diesjährigen Innovation-Award gewonnen. Erfinder und treibende Kraft ist der Wiener Thomas Wruß, der unter anderem vom österreichischen Marketing-Team unterstützt wurde. Den zweiten Platz erreichte das Zukunftspaket „Insurance 2020“ von Einzelkämpfer Shashank. Dritter wurde Vasyl mit der Idee, UI5-Oberflächen im Produktportfolio von ConVista wiederzuverwenden. Er erarbeitete die Innovation gemeinsam mit Kunden im Beratungsprozess. Die drei Gewinnerideen stammen aus drei Ländern – aus Österreich (1.), Deutschland (2.) und der Schweiz (3.). Prämiert wurden sie am Donnerstag, 30. Mai, im Rahmen des Summer-Events in Berlin.

Der Preis: Geld, Umsatzbeteiligung und Unterstützung vom Management

„Es ist schön zu sehen, dass wir überzeugen konnten und den Innovation-Award gewonnen haben“, sagt der Erstplatzierte Thomas Wruß, Entwickler der Plattform Evendemy (übrigens ein Kofferwort aus „Event“ und „Academy“). Seine Idee soll das Netzwerken innerhalb von ConVista und Faktor Zehn erleichtern – wir könnten uns künftig etwa noch leichter zu gemeinsamen Mittagessen, Sportveranstaltungen und Trainings verabreden. „An einem Arbeitsplatz ist ja nicht nur die Arbeit wichtig, sondern auch das tägliche Miteinander.“ Die soziale Komponente, der Wissensaustausch und die Firmenkultur solle vom Arbeitsgeber nicht außer Acht gelassen werden.

Wie es nun mit Evendemy weitergeht, soll demnächst Thema sein – bekommen wir bald alle einen Zugang? „Das Produkt nun ConVista-weit auszurollen, wäre wirklich fantastisch“, sagt Sandra Haus, die Thomas‘ Projekt im Plenum vorgestellt hat. In Wien arbeite man mit der Plattform bereits seit einem Jahr. Sie sei unkompliziert zu nutzen, und da jeder mitmachen dürfe und stets auf dem gleichen Informationsstand über soziale Aktivitäten und Kurse sei, habe man noch näher zueinander gefunden.

Die 5.000 Euro für den ersten Platz gönnt das Unterstützerteam übrigens ganz Thomas: „Es ist sein Baby.“ Wie allerdings die Gewinnbeteiligung über drei Jahre aussehen soll, die im Falle eines wirtschaftlichen Erfolgs eigentlich ebenfalls zur Prämie gehört, bleibt naturgemäß unklar – schließlich soll die Plattform vor allem firmenintern genutzt werden. Der Verkauf der Idee an Kunden sei aber nicht ausgeschlossen, heißt es.

Die Bewertungskriterien: Innovationskraft, Kundennutzen und der Nutzen für ConVista

Der Zweitplatzierte Shashank von Faktor Zehn in München hatte sich nichts Geringerem als der Zukunft der Versicherung gewidmet: „Insurance 2020“ skizziert ein umfassendes Anwendungspaket, das die Welt der Künstlichen Intelligenz und des Internet of Things für Kernanwendungen wie Angebots-, Schaden- und Policen-Management nutzbar machen soll.

„Versicherer suchen nach erstklassigen Beratungsservices, die Innovation direkt in den Lösungen, Produkten und Dienstleistungen bieten“, sagt Shashank. „Wir können uns damit optimal für den Wandel der Geschäftsmodelle positionieren.“ Konkret werden in dem Paket unter anderem Chatbots, KI-Roboter, IBM Watson, Peer-to-Peer- und bestehende Faktor-10-Produkte zusammengefasst. Zum besseren Verständnis präsentierte Shashank mit Hilfe zweier Use Cases, wie die Customer Journey im Versicherungsbereich 2020 und 2025 aussehen könnte.

„Ich glaube fest an den Spruch ‚Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen'“, so der Preisträger. Für seine Idee erhält Shashank 3.000 Euro sowie im Falle eines wirtschaftlichen Erfolgs eine Gewinnbeteiligung über zwei Jahre.

Den dritten Platz gewann schließlich Vasyl aus dem Schweizer ConVista-Team. „Wir haben eine Möglichkeit geschaffen, die Entwicklungsarbeiten aus einem Projekt im Produktportfolio der ConVista wiederzuverwenden“, beschreibt er seine Idee. Das heißt: Prozess und Anwendung dienen als Basis für ein neues ConVista-Produkt. Konkret handelt es sich um Benutzeroberflächen in UI5.

Mit dem „Recycling“ können wir künftig nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern profitieren auch gleichzeitig von den Kundenreferenzen. Innovativ zu sein, ist für Vasyl nichts Neues; schon 2017 gewann er mit dem CUBI-Team (ConVista Usage-Based Insurance) den ersten Preis. „Diesmal war es kein Prototyp, sondern eine Innovation im Beratungsprozess im laufenden Projekt“, erklärt Vasyl den Unterschied. „Ein Produkt dieser Größe zu entwickeln, macht richtig Spaß.“ Belohnt wird sein Einsatz mit 1000 Euro.

Allen Gewinnern wurde darüber hinaus Unterstützung vom Management zugesagt. Bewertet wurden die Innovationskraft, der Kundennutzen und der Nutzen für ConVista.

„Es wurde wieder einmal sichtbar, dass wir bei ConVista außergewöhnlich kreative Köpfe und viel Herzblut für die Sache haben“, so Oliver Kewes, Co-CEO und Mitglied des Innovation-Management-Teams.

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