„Ich möchte danke sagen!“ – Die berufspraktischen Tage 2018

In Österreich haben Jugendliche aus den 8. Schulstufen die Möglichkeit, in ihren Wunschberuf „hinein zu schnuppern“. Das nennt man: Berufspraktische Tage

An berufspraktischen Tagen beobachten und verrichten Schüler kurzfristig und ohne Entgelt einzelne Tätigkeiten im Betrieb. Sie können dadurch einen kleinen Einblick in ihren „Wunschberuf“ gewinnen. Darüber hinaus werden oft falsche Berufsvorstellungen korrigiert. Wie? Die eigenen Stärken und Schwächen werden selbstkritisch überprüft. Wir hatten für drei Tage drei interessierte Jungen bei uns zu Gast: Alex, Moritz und David.

Zu Beginn gab es eine Büroführung, wir stellen ihnen unsere Kollegen und Kolleginnen vor und zeigten ihnen, wo es die Getränke gibt. Das war, nebenbei erwähnt, die Hauptanlaufstelle – gratis Eistee und Cola – sie konnten es gar nicht glauben ;).

Dann ging es los mit dem ersten Workshop: „Aufgabenstellung: Analysieren einer Anforderung“.

Nach dem Mittagessen waren die Binärzahlen dran. Mit einem Ratespiel, bei dem man mittels Paritybit auf Fehler in einem Muster kommt und man es dann eben testet.

Im Laufe der Tage erklärte unsere Geschäftsführung, was wir denn eigentlich so machen und welche weiteren Bereiche es in einem Unternehmen noch gibt. Wie zum Beispiel: Marketing, Buchhaltung, Human Resources,… Als bei dem Thema „Buchhaltung“ die Aufmerksamkeit sichtlich nachließ, schickte sie unser Geschäftsführer „wuzzeln“. Das ließen sie sich nicht zweimal sagen.

Beim Scrum Workshop mit Legobausteinen waren sie tatkräftig und hoch motiviert dabei.

Natürlich gab es auch ausreichend Informationen über SAP und Java. Versicherungswirtschaft, Datenspuren, UI-Design und Mockups waren ebenso Teil des Programms für unsere Gäste.

Am Ende haben wir die Jungs anonym mittels Fragebogen um ein Feedback ersucht. Die Antworten haben uns sehr gefreut, sie waren außerdem ehrlich und authentisch, wie zum Beispiel:

„Ich möchte danke sagen, dass ihr euch so bemüht habt und uns so viel gezeigt habt. Es war sehr informativ und lustig.“

„Wir mussten nicht die Drecksarbeit machen“.

Bei der Antwort auf die Frage, wie ihnen denn unser Büro so gefällt: „Es war sehr aufgeräumt und es hat nicht gestunken“, fragt man sich schon, was die armen Jungen mit ihren 14 Jahren schon so erlebt haben.

Benotet wurden wir übrigens mit einer 1 :).

Das Feedback der Eltern:

„Herzlichen Dank an das gesamte Team! Die Jungs sind absolut begeistert. So ein lieber, freundlicher und wertschätzender Umgang miteinander und ihr ward auch super organisiert!“ “

„Wenn ich jetzt alles aufschreibe, was er alles toll gefunden hat, würde ich jetzt keine Mail mehr schreiben, sondern einen Roman.“

Alex, Moritz und David, schön, dass ihr da wart und viel Erfolg auf eurem Weg!

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