Halloween aus der Sicht eines Entwicklers

Es ist eine unheimliche Nacht. Es wird dunkel, der Nebel zieht auf. Da und dort hört man ein Geräusch: ein Jaulen, ein Zwischen, etwas krabbelt. Aus dem Augenwinkel sieht man einen Schatten vorbeihuschen. Die Kerzen flackern und es verbreitet sich ein mulmiges Gefühl. Es ist der 31.Oktober – Halloween.

So mancher Entwickler oder Entwicklerin verlässt heute früher das Büro, um noch vor Einbruch der Nacht nachhause zu kommen. Keiner möchte mehr im Dunkeln herumirren – man weiß ja nicht was auf einen lauern könnte. Alle sind schon nervös.

An diesem Abend erwachen die schlimmsten Albträume: Tot-geglaubte Coding-Geister und IT-Monster, die man nur aus Mythen und Märchen kennt. Ältere Entwickler erzählen noch heute von ihren schlimmsten Begegnungen mit diesen Monstern.

Ein übler Zeitgenosse ist der „IndexOutOfBounds“-Geist – eigentlich sollte er nicht mehr existieren, wenn man Streams von Java 8 weise einsetzt – doch heute Abend kennt er einfach keine Grenzen.
Der „NullPointer“-Kobold huscht flink herum – man muss schon genau hinschauen um ihn zu sehen. Aber er kann viel Schaden anrichten. Lieber alle Türen und Fenster überprüfen damit er nicht unabsichtlich hineinkommt.
Das „BufferOverflow“-Monster ist hingegen kaum zu übersehen. Vollgefressen und aus allen Nähten platzend blockiert es einem den Weg. Man sollte sich vor ihm hüten – seine Zerstörungskraft kann immens sein.
Auch vor dem „Marshal“ sollte man sich in Acht nehmen – er will immer korrekt arbeiten und kann falsche Daten nicht leiden.
Halte immer Ausschau nach dem „ClassCast“-Priester. Er will Dich für seine Sache konvertieren. Er ist streng – wenn du nicht seinen Vorstellungen entsprichst – kann er sehr ungemütlich werden.

Sie alle erwachen am 31.Oktober. Einer schrecklicher als der andere. Es soll noch mehr geben, erzählen Augenzeugen. Viele glauben es nicht – wir kennen doch viele davon in unserer Entwicklung gar nicht. Trotzdem solltest du heute ein wachsames Auge haben, man weiß ja nicht was sich hinter der nächsten Ecke befindet. Hoffen wir, dass heute Abend alles gut geht und wir erst nächstes Jahr wieder diese Kreaturen sehen. Eine schreckliche Nacht. Hoffentlich ist sie bald vorbei.

Hinweis: Dieser Beitrag ist in keinster Weise Ernst zu nehmen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*