Der Motor der Maschine: Zum Tag des Programmierers – Der coolste Job der Welt

Sie sind wie Entdecker, Pioniere oder Erfinder. Sie machen das bisher Unmögliche möglich und lassen uns neue Welten entdecken. Sie erschaffen Systeme und Welten und warten und pflegen sie nach bestem Gewissen: die Programmierer!

Kaum ein anderer Job hat so viele Facetten wie der des Programmierers. Es gibt so viele unterschiedliche Varianten, dass diese sich kaum zählen lassen. Es gibt Spezialisten in einer Domäne, wie im Fall der Faktor Zehn der Versicherungsbereich. Hier steht das effizienteste Vorgehen im Mittelpunkt. Spezialisten in einer Technologie, wie z.B. Java oder JavaScript, bringen Erfahrung ein und gewährleisten somit einen erfolgreichen Projektverlauf. Andere Programmierer konzentrieren sich auf die Architektur oder Methodik, wie Model-Driven-Development oder Microservice-Architektur. Viele Spezialisierungen lassen sich auch kombinieren, aber grundsätzlich hat jeder Entwickler und jede Entwicklerin seine/ihre ganz eigenen Stärken.

Es ist ein spannender Beruf, denn oft erschafft man nützliche Dinge, die das Leben erleichtern oder einen Effekt auf einen haben. Es ist ein Handwerk und ähnlich wie beim Bau eines Hauses gibt es viele Dinge zu beachten: Es muss bis ins Detail durchdacht und geplant sein und ein stabiles Fundament haben, damit das Haus auch lange erhalten bleibt. Ein anderes Mal gleicht der Beruf eher dem eines Brückenbauers: man versucht die Verbindung zwischen zwei Inseln zu schaffen – sei es zwischen zwei Programmen oder zwischen Programm und Mensch. Denn auch eine gute Bedienbarkeit und Effizienz müssen bei der Entwicklung beachtet werden. Da viele unterschiedliche Aspekte mitspielen, ist es ein unglaublich spannendes Umfeld. Andere würden es vielleicht mit der Raketenwissenschaft vergleichen: Ein Programmierer versucht das Unmögliche möglich zu machen oder neue Planeten zu entdecken. Oft erschafft ein Programmierer etwas komplett Neues und fühlt sich wie der erste Mensch auf dem Mond. Es gibt aber auch Phasen in denen man sich wie ein Restaurator fühlt, der sein Haus liebevoll renoviert. Wenn man Glück hat, muss man nur Kleinigkeiten ausbessern. Andere Male fragt man sich, warum die Eingangstür im 3. Stockwerk ist und muss regelrecht Wände einreißen und andere kitten, damit das Haus wieder einen passablen Zustand erreicht. Vielleicht muss auch noch das eine oder andere Loch im Boden gestopft werden, damit keiner hinein fällt.

Man kann die Programmierung auch als Handwerk bezeichnen: durch jahrelange Übung, Professionalität, einen hohen Qualitätsanspruch, Handwerklichkeit, guten und schlechten Erfahrungen wird man gut in seinem Beruf. Die beste Maschine hilft jedoch oft nichts, wenn sie kein anderer versteht oder bedienen kann. Ein Software-Entwickler muss wie ein Autor seine Geschichte gut, klar und nachvollziehbar schreiben. Denn nur so gelingt es, dass auch andere effizient und richtig mit dem geschriebenen Werk umgehen können. Software Qualitätssicherung durch Tests hilft dabei das Werk richtig zu lesen und anzupassen. Das sind alles Aufgaben, die in der Verantwortung eines Programmierers liegen und die Qualität der Arbeit beeinflussen.

Auch wenn das bei weitem nicht alles ist, was unseren Beruf ausmacht, gibt dieser Artikel einen spielerischen Einblick in die Arbeit eines Programmierers. Oft sind sie das Herz oder der Motor einer Firma. Durch sie leben wir heute in einem modernen, von Technologie geprägten Zeitalter und gestalten unseren Alltag, wie wir möchten. Heute ist der Tag des Programmierers und jeder Programmierer sollte sich heute auf die Schulter klopfen und sich gratulieren, für den tollen Beitrag, welchen er/sie tagtäglich leistet.

Abschlussbemerkung: Wieso ist heute eigentlich der Tag des Programmierers? Es ist der 256. Tag des Jahres. Eine Zahl, die jedem Programmierer das Herz höher schlagen lässt – eine Hommage an unseren Beruf. Die Zahl 256 ist eine 2er-Potenz-Zahl. 2er Potenz Zahlen kommen z.B. bei der Größe des RAM-Speichers, Festplattenspeichers oder anderen technischen Komponenten vor. Hört ihr die Herzen schlagen?

 

Thomas Wruß

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