Die größten IT-Irrtümer. Teil 1: Musik-Abonnements

Diese Aussage tätigte 2003 ein uns sehr bekannter US-amerikanischer Unternehmer. Ihr habt es erraten? Korrekt, es war Steve Jobs, Mitbegründer von Apple. Dass er mit dieser Aussage sehr daneben lag, wissen wir im Nachhinein. Jobs konnte mit der Idee eines Musik-Abos jahrelang nichts anfangen.

Sein Zitat im Ganzen:

„Die Leute haben uns immer und immer wieder gesagt, dass sie ihre Musik nicht ausleihen wollen. Nur um das klarzustellen: Musik ist nicht wie ein Video. Einen Lieblingsfilm sieht man im Leben 10 Mal, aber ein Lieblingslied wird man tausende Male anhören. Wenn es einen 10 Dollar im Monat kostet, um über ein Abo dieses Lied nur zu leihen, bedeutet das, dass ich über 10 Jahre eine Abo-Gebühr von über 1.000 Dollar zahle – nur um mein Lieblingslied hören zu können. Da machen die Kunden nicht mit. Sie wollen keine Abonnements.“

Hätte Jobs damals ein wenig anderes gerechnet, nämlich, dass die Konsumenten nicht für einen einzigen Song, sondern für „Millionen“ von Songs bezahlen, hätten seine Augen vermutlich zu glänzen begonnen.

Die Zeiten änderten sich in den letzten 15 Jahren dramatisch. Die beliebteste Art Musik zu hören ist – für die meisten von uns – mit abonnentenbasiertem Musik-Streaming.

Noch im Jahre 2007 äußerte sich Jobs ablehnend gegenüber dieses Geschäftsmodells, meinte aber: „man solle niemals nie sagen“.

Mittlerweile zählen die Musik-Plattformen von Apple und Spotify über 110 Millionen bezahlte Abonnenten ;).

 

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