Ohne ihn geht nichts / Zum Tag des Systemadministrators: Warum er unersetzlich ist

Wir alle kennen einen. Er ist für uns da, wenn wir ihn brauchen. Er hilft uns bei kleinen und großen technischen Problemen, angefangen vom Usermanagement über die Serververwaltung bis zur Hardware, die nicht so will wie sie soll: unser geschätzter Systemadministrator. Was wären wir bloß ohne ihn?

Der Systemadministrator ist der Held des Büroalltags. Er plant, installiert, konfiguriert und pflegt die IT-Infrastruktur des Unternehmens. Er verwaltet Computersysteme auf der Basis umfassender Zugriffsrechte. Er – und nur er – hat den Überblick über sämtliche Netzwerke und Server und hält diese bei bestmöglicher Laune und Gesundheit.

So hat er sich mittlerweile unersetzlich gemacht: Ohne seine reibungslose technische Unterstützung geht heutzutage nichts mehr. Er sorgt dafür, dass die Homepage schnell ist, jeder Angestellter einen funktionierenden Laptop hat und alle per Mail und Telefon erreichbar sind. Außerdem ist er für die Userverwaltung im Active Directory oder LDAP zuständig. Dort legt er Zugriffsrechte einzelner Personen an und verwaltet sie. Darüber hinaus kümmert er sich darum, dass Firewall und VPN-Verbindung funktionieren. So schützt er das Unternehmen vor kriminellen Machenschaften und neugierigen Blicken von außen.

Nicht zuletzt sichert er regelmäßig alle wichtigen Geschäftsdaten – damit nicht plötzlich jemand sagen kann: „Ups, ich habe das Internet gelöscht!“. Diese Sicherungskopien und Backups der firmeninternen Daten muss er organisieren, verwalten und archivieren. Das ist bereits einiges an Arbeit. Zusätzliche Gesetze, wie zum Beispiel die DSGVO, machen das Leben des Systemadmins nicht gerade zum Ponyhof.

Und dann sind da auch noch die anderen – wir. Wir tragen ihm Probleme vor, die vielfältig, oft banal und manchmal skurril sind. Ein großer Teil davon, behauptet der Systemadministrator, sind Anwenderfehler.

Jeder von uns kennt die Frage: „Haben Sie es aus- und wieder eingeschaltet?“ Nun, räumt der Admin ein, in der Tat, das sagen wir oft. Sehr oft.

Zu Recht: Denn es funktioniert. Auch in größerem Umfang, etwa bei Servern, ist das Aus- und wieder Einschalten nötig, zum Beispiel bei Updates oder Migrationen. Das kann natürlich nicht zu Bürozeiten erledigt werden. Deshalb arbeitet der Systemadministrator oftmals lange und vor allem spät. Manchmal sogar am Wochenende. Doch dafür sind die meisten von ihnen auch keine Frühaufsteher.

Also, wir alle kennen einen. Zum gestrigen Tag des Systemadministrators (27.7.), fragten wir mal nach: Bist du zufrieden mit Deinem Job? Und tatsächlich: Trotz allem freut er sich immer wieder über anspruchsvolle Herausforderungen. Wenn eure Hard- oder Software wieder funktioniert und ihr weiterarbeiten könnt, sagt er, macht es mich doppelt froh.

Im besten Fall allerdings wird er nur selten gebraucht. Doch das heißt nicht, dass der Systemadmin nicht da ist. Er arbeitet im Hintergrund. Er sorgt dafür, dass alles läuft. Er wacht über das System und greift bei Problemen ein.

Er ist also ein bisschen wie Batman.

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