„Dungeons and Dragons“ bei der FaktorZehn

Dungeons and Dragons bei der FaktorZehn

In letzter Zeit gewinnt „Dungeons and Dragons“ mehr und mehr an Bekanntheit. Das Rollenspiel wurde schon in verschiedenen Serien erwähnt oder sogar gespielt (Big Bang Theory, Stranger Things, Sex Education…) und erlangt dadurch eine immer höhere Aufmerksamkeit. Auch bei der FaktorZehn spielen es schon einige Kollegen. Doch was ist das überhaupt?

Damit werden wir uns im folgenden Artikel näher beschäftigen und stellen dazu eine Spielgeschichte vor, welche wir mit Kollegen im Münchner Büro seit Anfang des Jahres spielen.

Vorstellung von „Dungeons and Dragons“

„Dungeons and Dragons“, kurz D&D, wurde von Gary Gygax und Dave Arneson als erstes Pen-&-Paper-Rollenspiel entwickelt. Dabei befinden sich die Spieler in einer gedanklichen Fantasy-Welt mit Elfen, Kobolden, Zauberer, Orks und vielen anderen bekannten Fantasy-Charakteren. Zu Beginn darf sich jeder Spieler eine eigene „Spielfigur“ erstellen und kann dabei aus der Auswahl der Fantasy-Figuren frei wählen. Jede Figur bringt verschiedene Ziele, Eigenschaften und Fähigkeiten mit, was gerade das Spielen in größeren Gruppen sehr spannend macht. Jede Figur erhält ihren eigenen Namen, welchen sich der Spieler selber aussuchen darf.

Um einen Überblick über die Ressourcen, Fähigkeiten, beherrschten Zauber, Lebenspunkte usw. der eigenen Spielfigur zu behalten, bekommt jeder Spieler ein Spielblatt, auf dem die Startanzahl von Ressourcen und Lebenspunkten und wichtige Fähigkeiten, sowie beherrschte Zauber notiert ist. Weiter bekommt jeder Spieler ein Set aus sieben polyedrischen Würfeln. Um eine Aktion auszuführen, würfelt der Spieler mit einem der Würfel, um zu bestimmen, ob die Aktion erfolgreich durchgeführt wird oder scheitert. Durch die individuellen Fähigkeiten jeder Spielfigur werden die Aktionen verstärkt oder eingeschränkt, in dem die Fähigkeitszahlen zu dem gewürfelten Ergebnis addiert oder subtrahiert werden. Je nach Aktion werden bestimmte Werte auf dem Spielblatt angepasst, abhängig davon welche Ressource ein Spieler nutzt oder ob die Spielfigur in einem Kampf verletzt wird.

Zusammen erleben die Spieler in ihren Spielgruppen verschiedene Abenteuer und begegnen auf dem Weg durch die Fantasy Welt immer wieder gefährlichen Gegnern und anderen Herausforderungen. Dabei geht es meist primär um die Erfüllung einer Mission, die entweder von Anfang an bekannt sein kann oder sich erst im Laufe des Spiels offenbart. In jedem Spiel gibt es einen sogenannten Dungeon-Master, der die Geschichte erzählt und die gegnerischen Charaktere spielt. Dieser bestimmt also in gewisser Art und Weise auch, wie das Spiel verläuft – die wichtigen Entscheidungen treffen aber immer die Spieler. Als Beispiel können sie frei wählen, in welche Richtung sie sich fortbewegen, ob sie Feinde angreifen oder verhandeln oder auch wie sie sich in möglichen Kämpfen verhalten. Für die Entscheidungen können sich die Spieler untereinander absprechen und überlegen, wie sie vorgehen oder wo ein Kampf und wo eher eine Verhandlung Sinn macht.

Das eigentliche Spielen erfolgt verbal, in dem ein Spieler eine Handlung seiner Figur erzählt. Für die meisten Aktionen entscheidet dann das Ergebnis von einem Würfelwurf, wie erfolgreich diese durchgeführt wird und demnach auch, ob das gewünschte Ziel der Handlung erreicht wird. Zum Beispiel kann ein Spieler sagen „Ich frage den Gnom, was er noch alles weiß und gehe dafür bedrohlich auf ihn zu“ oder auch „Ich setze den Zauber Cure Wounds und heile Elly Beren (Name der Figur eines Mitspielers)“. Je nach Würfelerfolg sagt beispielsweise der Gnom die ganze Wahrheit oder kann weiter lügen und die Wahrheit vertuschen. Dabei kann jeder Spieler jederzeit handeln und so auch seinen eigenen Zielen näherkommen. Nur im Falle eines Kampfes wird mit Würfeln die Reihenfolge der Handlungen ausgelöst, so dass auch die Feinde einen Gegenangriff starten können.

Eine Spielgeschichte wird normalerweise an mehreren Tagen gespielt. Dabei kann ein langes Spiel über ein Jahr laufen. Zum Beispiel das erste Faktor Zehn Abenteuer hatte ungefähr 12 Spiele in einem Zeitraum von 8 Monaten und gehörte damit schon zu der längeren Sorte. Natürlich kann ein Spiel auch deutlich schneller ablaufen, wenn die Abstände zwischen den einzelnen Spielen kürzer sind oder auch die Geschichte weniger umfangreich.

„Dungeons and Dragons“ ist alles in allem ein sehr abwechslungsreiches Rollenspiel, welches durch die individuellen Fähigkeiten der Spielfiguren geprägt wird. Dabei kommt es sowohl auf Teamarbeit an, als auch darauf die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Unsere aktuelle „Dungeons and Dragons“-Geschichte

Und wenn Euch das jetzt neugierig gemacht hat – hier ist unsere aktuelle Geschichte:

Die Gruppe war schon seit drei Tagen unterwegs. Sie waren knapp bei Kasse und hatten einen Auftrag von einem Zwerg namens Gundren Felssucher angenommen. Sie sollten einen Wagen voller Vorräte von der Stadt Niewinter zu einem kleinen abgelegenen Örtchen namens Phandalin transportieren.

Gundren ist zusammen mit einem älteren Ritter vorgeritten. Sein Name war Sildar Hallwinter, ein Mensch, dem man seine Erfahrung ansehen konnte. Der Auftrag klang simpel und schien schnell verdientes Geld zu sein, aber dann erblicken die Abenteurer zwei tote Pferde auf der Straße. Pfeile ragen aus den Kadavern hervor. Goblinpfeile!
Bevor sie reagieren können springen drei Goblins aus den Büschen und fangen an sie zu beschießen. Der Schurke wird getroffen und ist schwer verletzt. Er nutzt die toten Pferde als Deckung und erwidert das Feuer mit seinem Kurzbogen. Der Druide, gerüstet mit seinem Speer und Schild, stürzt sich ins Getümmel. Der Waldläufer gibt ihm Deckung mit seinen Pfeilen.

Sie schaffen es die Goblins zurückzuschlagen. Zwei von den Goblins sind gefallen, aber der dritte konnte fliehen. Angeschlagen entscheidet die Gruppe sich erst einmal auszuruhen und die Pferde zu begutachten. Ihre Befürchtungen werden bestätigt. Es handelt sich um die Reittiere ihrer Auftraggeber. Die Goblins müssen sie verschleppt haben.

Schließlich folgen sie den offensichtlichen Spuren des geflohenen Goblins und finden nach einigen Stunden und Fallen eine unscheinbare Höhle aus der ein Bach fließt. Mit Entschlossenheit stürmen sie den Eingang und treffen auf ein ganzes Nest voller Goblins, angeführt von einen schrecklichen Grottenschart.

Ein Goblin nach dem anderen fällt, aber unsere Helden stecken auch einiges ein. Sie schaffen es bis zum Ende der Höhle wo sie einen schwerverletzten Sildar und eine Gruppe von Goblins finden, die ihn als Geißel nutzen.
Die Gruppe riskiert alles und stürzt sich auf die Goblins. Durch ein Wunder überlebt Sildar, aber der Druide fällt zu Boden und ist dem Tode nah. Voller Tollkühn springt der Schurke über seinen gefallenen Kameraden und schafft es den Anführer der Gruppe zu bezwingen.
Nach dem Kampf berichtet ihnen Sildar, das die Goblins Gundren an die „schwarze Spinne“ ausgeliefert haben. Sie sind hinter der Wellhallhöhle her, einer verschollenen Zwergenmine, die Gundren wiederentdeckt hat.

Wer ist die schwarze Spinne? Was will sie mit der verlorenen Mine? Ist Gundren Felssucher noch am Leben? Was wird unsere Abenteurer Gruppe tun?

Finde es heraus und schließe dich unserem Abenteuer an, indem du einfach eine Mail an uns schickst.

 

 

Quelle: https://www.buffed.de/Spiele-Thema-239104/Specials/Anfaenger-Dungeonmaster-1277587/

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