Vortrag an der RWTH Aachen über modellgetrieben Entwicklung in der Versicherungsbranche. Bericht von Jan Ortmann

Professor Dr. Bernhard Rumpe ist Leiter des Lehrstuhls für Software Engineering an der RWTH Aachen. Er und sein Team beschäftigen sich intensiv mit modellgetriebener Softwareentwicklung. Über einen seiner ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter kam der Kontakt zu Stande und er lud mich zu einem Vortrag über modellgetriebene Entwicklung in der Versicherungsbranche und Austausch zu modellgetriebener Entwicklung im Allgemeinen ein.
Inhalt meines Vortrags war ein kurzer Überblick über die fachlichen Domänen Versicherungsverträge und Produkte, sowie technische und organisatorische Erfolgsfaktoren in Entwicklungsprojekten, die modellgetriebene Verfahren einsetzen. Bei den technischen Erfolgsfaktoren habe ich im wesentlichen Faktor-IPS live demonstriert. Eigentlich wollte ich vor allem Aspekte wie inkrementelle Generierung, Refactoring und Partitionierung / Modularisierung in den Vordergrund stellen. Zu meiner Überraschung wurde dann aber schon bei der Modellierung sehr ins Detail hinterhergefragt. Welche Arten von Beziehungen unterstützen wir, wieso unterstützen wir derived-unions etc. So wurde aus der ursprünglichen geplanten Stunde ein fast 2-stündiger intensiver Austausch. Insgesamt war mein Eindruck, dass wir mit den Konzepten bei Faktor-IPS schon sehr, sehr weit sind. Insbesondere der Refactoring-Support sowie die Modularisierung unter Nutzung von Maven-Dependencies hat, nach meinem Eindruck, sehr viel Gefallen gefunden.
Im Anschluss habe ich mich noch mit Professor Rumpe und einem seiner Kollegen ausgetauscht und andiskutiert, ob es Themen gibt, bei denen wir zusammenarbeiten können und dabei einige Anknüpfungspunkte gefunden, ohne dass sofort ein Thema sehr konkret werden konnte. Ein Punkt war dabei der Bereich der Modellierung von UIs, vielleicht auf Basis von Linkki.
Alles in allem ein sehr interessanter Nachmittag, Fortsetzung folgt.

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